Wie? Was? Canvas?

Also ich bin ja ein Fan von neuen Webtechnologien und wenn sie auch noch in einem Standard eingeflossen sind dann gefallen sie mir noch besser. (Das “-moz-border-radius”-Style-Element hat sich ja irgendwie nicht wirklich durchgesetzt, obwohl es so hübsch und einfach ist.)

Als ich mich neulich mit dem hübschen Teil mit dem man sich durch die Vorschaubilder eines Gallery-Albums blättern kann rum geärgert habe, ist mir das erste mal das Canvas-Objekt, das mit HTML 5 dazu gekommen ist, über den Weg gelaufen.

Mit Hilfe des Canvas-Objekts lassen sich JavaScript gesteuert Elemente auf eine Webseite Zaubern, wodurch man sehr hübsches UserInterface direkt mit JavaScript bauen kann.

Leider leider kann es der Internet Explorer 6 nicht, der aber derzeit wohl noch zu verbreitet ist um von der Allgemeinheit einfach ignoriert zu werden.

Ich habe mich aber dann doch dazu entschlossen einfach allen, die meinen Blog mit dem IE6 besuchen, das Vorschau blättern vor zu enthalten.

Ich musste mich dann gegenüber ein Paar Fachlich versierten Personen dazu rechtfertigen warum man denn jetzt noch ein JavaScript steuerbares HTML-Element braucht, weil doch Programme die in JavaScript entwickelt sind sowieso schon langsam laufen.

Vorhin beim Lesen der News auf Golem habe ich dann einen hübschen Artikel zu bespin gelesen und ein nettes Video angeschaut. Bei bespin handelt es sich, vereinfacht gesagt, um eine webbasierte Entwicklungsumgebung. Im Video in dem die Entwickler die Anwendung vorstellen, sagen sie das sie die gesamte Oberfläche alles mit Canvas gelöst haben. Selbst das Blinken des Cursors ist in JavaScript umgesetzt und dem Video nach zu urteilen ist es auch nicht wirklich langsam.

Ich werde jedenfalls sowohl die Entwicklung und den Einsatz des Canvas-Objekts in Webseiten, als auch die von bespin im Auge behalten.

Kommentar schreiben