Der kleine Schwarze

Es war ja schon länger in Planung, aber vor einem Monat habe ich den Plan dann endlich in die Realität umgesetzt.
Vor inzwischen beinahe einem Monat, also quasi zum Abschluss des Urlaubs, habe ich den kleinen EEE 900 im Laden stehen sehen, mir gedacht “Das ist der Richtige!” und ihn dann einfach gekauft. Hab also nicht sooo lange überlegt wie sonst.
Im nachhinein betrachtet, haben die ständigen Ankündiungen neuer Nettops dazu geführt das der Kauf ewig aufgeschoben wurde.
Aber es hilft ja auch nichts wenn man ewig wartet, denn die Preise für Rechner werden wohl immer fallen und es wird auch immer neue Produkte geben die Features haben die man “umbedingt” braucht bzw. haben möchte.
Nachdem ich ja, wie gesagt, den EEE inzwischen schon beinahe einen Monat nutze, ist mir immer noch nichts eingefallen, welches großartige Feature mir fehlt.
Da der Text mal wieder etwas länger geworden ist, geht es auf der nächsten Seite weiter.

Vorhanden sind:

  • 9″ Display mit 1024×600-Auflösung
    Die ct hat ja geschrieben, dass das Display beim Wind von MSI besser ist und das vom EEE viiiel zu dunkel sein soll, aber das kann ich nach meiner bisherigen Erfahrung in der Realität nicht bestätigen.
    Ich sitze gerade im Zug, draußen scheint die Sonne, ich tippe hier meinen Text und kann ihn, trotz total runter gedimmten Display gut lesen.
    Das Display hat außerdem den Vorteil von 100 dpi, was beim zeigen von Fotos wirklich hübsch ist.
  • Eingebautes WLAN
    Die ct hat ebenfalls geschrieben, dass das WLAN viel zu langsame ist.
    Habe schon ein paar Filme die auf meinem Laptop liegen und eine DVD übers WLAN angeschaut und hatte keine Probleme.
    Was will man mit dem Gerät denn noch Resourcenfressenderes machen?
    BlueRay hat sich in meinem Wohnzimmer noch nicht wirklich durchgesetzt, außerdem würde es sich wohl kaum lohnen 1080er auflösung erst voll zu übertragen, um sie dann letztendlich doch auf 600er runter skalieren zu lassen.
  • VGA Ausgang
    Noch nicht selbst getestet aber Vorhanden.
    Großer Plan ist ja den EEE irgendwann als Zuspieler für meinen, noch in Planung befindlichen FullHD 40 oder 42″ TFT zu benutzen, aber da ist noch nicht mehr als der Plan vorhanden.
  • Eingebaute WebCam
    Ein richtig gutes Feature beim kleinen!
    Auch weil Video-Chats auf einem kleinem, tragbaren Gerät viel mehr Spaß machen.
    Der EEE unterstützt das ganze durch die lange Akkulaufzeit, das eingebaute WLAN und das geringe Gewicht.
  • 12GB-SSD
    Natürlich ist die Platte mit 12GB relativ klein, aber es gibt an der Seite die Möglichkeit SD-Karten nach zu Stecken.
    Durch den Preisverfall bei den kleinen Karten ist also – meiner Meinung nach – die Plattengröße kein wirklicher Nachteil mehr.
    Ein wirklicher Vorteil der SSD ist die kurze Zugriffszeit, die auch dazu führt das das standard Windows XP sehr flott startet.
    Auch so Sachen wie die Suche nach Dateien oder das Anzeigen von Bild-Thumnails in Ordnern geht seeehr zügig.
    Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich keine Gedanken über noch schwebende Schreib-Lese-Köpfe machen muss.
    Das heißt man muss den EEE im laufenden Betrieb nicht immer soo Sorgsam behandeln und bei jedem unvorsichtigen Abstellen gleich Angst haben das die Platte bald zwecks Headcrash an Amnesie leidet.
  • Fehlendes BlueTooth
    Es ist natürlich nicht toll das der EEE kein eingebautes BlueToot hat, aber es stehen ja ein paar USB-Eingänge zur Verfügung.
    Aus diesem Grund habe ich mir zusätzlich denn BlueTooth-Stick von Trust besorgt (12€) der nur ein bisschen größer ist als der USB-Stecker und deshalb weniger als 1cm aus dem Gehäuse raus ragt.
    In Verbindung mit der Wiimote und ein bisschen Software lässt sich der EEE dann sehr locker vom Sofa aus fernbedienen. Dazu gibt es aber, wenn ich mal wieder zum schreiben komme, einen eigenen Artikel.
  • 900MHz CPU
    Das gute Stück hat eine 900 MHz Celeron CPU von Intel eingbaut, die meiner Meinung nach durchaus ausreicht.
    Zum Spielen ist sie vielleicht nicht geeignet, aber das ist der Grafikchip auch nicht und die Tastatur auch nicht.
    Ok, es gibt inzwischen von Intel die Atom-Platform, die wohl etwas flotter ist und dabei trotzdem etwas weniger Strom in wärme umsetzt, aber das die dann zum Spielen geeignet ist bezweifle ich.
    Wenn man wirklich einen kleinen Laptop zum spieleen will, sollte man aber wohl eher nicht bei den 400€ sondern lieber bei den 2000€ Geräten schauen.

Also, es mag sein das es viele tolle Geräte gibt, die ähnliche Sachen bieten, aber ich finde beim EEE kommt nahezu alles zusammen was man braucht ohne das es gleich wirklich viel kostet.

[Update #1]
Gerade mal meinen 19″ belinea TFT angeschlossen und ich muss sagen das Bild ist einwandfrei. Den kleinen Schwarzen an großen Monitoren zu betreiben ist noch cooler ;-)

Außerdem habe ich mal die beiden auf meinem Schreibtisch liegenden USB-Teile angesteckt. DVB-T empfänger geht auch ohne Probleme. Kein Ruckel auf dem kleinen Monitor (Ok, das war zu erwarten nach dem das abspielen von Filmen ja schon ohne Probleme ging) aber auch eine Probleme am großen Monitor obwohl das Bild auf 1440×900 hoch skaliert werden muss…

2 Kommentare zu “Der kleine Schwarze”

  1. Nils HitzeNo Gravatar schreibt:

    Wird Zeit das ich das Geld zusammenkratze und mir auch einen besorge .. bin auch hin und hergerissen wegen der vielen Subnotebooks und kann mich nicht dazu durchringen einen bestimmten zu kaufen.

  2. spocketNo Gravatar schreibt:

    Glückwunsch zum Kauf. Ich hab es ja im März auch als “göttliches Zeichen” gesehen genau eine Steuerrückzahlung von 300 € bekommen zu haben – genau passend fürs Vorgängermodell. Dann aber doch aufgrund von Lieferschwierigkeiten und Neuankündigungen gekniffen. Ma gucken, wann ich endlich zuschlage….

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