Ein nettes Auto – Audi A6

Langsam wird es zeit denn das ich den Audi fahren dürfte ist inzwischen auch schon etwas her, genauer gesagt war es schon am 4.8., aber ich versuche mich nocheinmal zu erinnern (man kommt ja zu nix… net mal zum blog schreiben).

A6 Avant 2.7 TDI quattro

Also ich hatte die Ehre einen Audi A6 Avant quattro mit S-Line (Sportpaket) und einem 2.7 L TDI-Motor anzutesten und ich muss sagen, im vergleich zum 535i kommt der A6 richtig gut vom fleck. Auch im direkten design Vergleich schneidet der Audi wesentlich besser ab, das neue Audi design mit dem großen chrom Frame am Grill find ich ziemlich hübsch und das Auto wirkt wesentlich größer als der BMW, ohne dabei schiffig zu wirken (ganz im Gegensatz zu anderen wie z.B. der Mercedes E-Klasse).

Auch von Hinten ist der Audi hübsch anzusehen. Die Limousine hat ja hinten die hübsche Chrom-Leiste die den auffälligsten Unterschied zum A4 macht. Dem Avant fehlt die Leiste, aber hat die derzeit hübschesten Rückleuchten die auch von vielen anderen (zumindest von der Form) wohl auch von anderen nachgebaut werden (z.B. 7er und 3er Coupé haben eine ähnliche Form). Was für die umgebenden Autos etwas störend ist, ist dass die LED-Rücklichter, um hell genug zu leuchten, gepulst werden müssen. Dabei kurzzeitig eine höhere Spannung angelegt wodurch das Licht, wenn man nicht direkt drauf schaut, aussieht als ob es flimmert.

Innen ist der Audi, genau wie der BMW, ziemlich hübsch, aber zumindest bei der Version die ich fahren dürfte, haben viele Features gefehlt die beim BMW eingebaut waren. Also grob zusammengefasst haben das HeadUp-Display, das NightVision, die Abstands-Halte-Funktion, das Navi und die elektrische Sitze gefehlt. Ob man das alles braucht ist die eine Frage, aber selbst wenn man nur die nachrüstet die es bei Audi direkt gibt (HeadUp-Display, NightVision und Abstands-Halte-Funktion gibt es nicht) dann kostet der Audi trozdem noch knapp 6000 € mehr als der BMW und das ist schon einiges.

A6 Infosystem

Aber jetzt zu den Sachen die beim Audio hübsch sind. Das Display in der Mittelkonsole finde ich wesentlich einfacher zu bedienen als das IDrive von BMW. Beim IDrive schaffe ich es jedesmal mich in irgendwelchen Menüs zu verirren und nicht mehr zurück zu kommen. Beim Audio wars kein Problem alles prima erreichbar und gut zu bedienen.

A6 Cockpit

Ebenfalls gut ist das Farbdisplay zwischen Drehzahlmesser und Tacho, aber die bedienung lenkt doch während der fahrt doch sehr ab. Aber im vergleich zum VW Phaeton, der dort ebenfalls ein Farb-Display hat, sieht es besser aus.

Beim Avant ist der Kofferraum nicht nur groß (das war bei am Kombi ja zu erwarten) sondern schon ziemlich groß und er lässt sich sogar gut beladen da er total eben ist.

A6 S-Line

Durch die S-Line hat der Audi hübsche Sportsitze die zwar eine elektrisch verstellbare Stütze für die Lendenwirbelsäule haben, aber sich eben nicht komplett elektrisch verstellen lassen. Ebenfalls durh die S-Line dazu gekommen ist das Sportlenkrad, das wirklich gut in der Hand liegt aber an dessen Bedienungselemente man sich erstmal gewöhnen muss. Auch die leisten aus gebürstetem Alu machen sich nicht schlecht… vorallem wenn da noch das quattro-Logo drauf zu sehen ist ;) . Das Sportfahrwerk macht auch einen guten Eindruck, lässt sich aber nicht (wie das hydraulische Fahrwerk das es gegen Aufpreis gibt) über das Mittelkonsolen-Display einstellen, aber man gleitet auch im Audi angenehm über die Straße ohne das man wirklich mit bekommt wie schnell man gerade fährt.

Tolle neue Features konnte ich beim Audi nicht entdecken, aber er sieht schon ziemlich gut aus und fährt sich nicht schlecht… was will man mehr… ok einen bezahlbaren Preis vielleicht… nachdem die 60000 € für den BMW schon zu viel waren, sind die 65000 € natürlich auch viel Geld…

Ein Kommentar zu “Ein nettes Auto – Audi A6”

  1. spocketNo Gravatar schreibt:

    Oh, hört sich wirklich nach einem hübschen Auto an. Vielleicht sollte ich die Arbeitskollegen beauftragen einen in den Rucksack zu packen, wenn sie das nächste mal bei Audi sind ;)

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